Was hilft beim Einschlafen, wenn der Kopf einfach nicht zur Ruhe kommen will?
Atemübung, Abendritual oder vielleicht sogar Stadt-Land-Fluss im Kopf? Beim Einschlafen gibt es nicht die eine Methode, die für jeden funktioniert. Entdecke, warum Ausprobieren oft hilfreicher ist als noch mehr Schlafregeln – und wie du herausfinden kannst, was dir persönlich guttut.
Kennst du das?
Du kannst nicht einschlafen und du bekommst wunderbare Tipps aus deinem Umfeld.
„Du musst einfach früher ins Bett gehen.“ oder „Trink doch abends einen Tee.“
Oder mein persönlicher Favorit: „Du musst einfach versuchen, an nichts zu denken.“
Ach so! Na dann! Problem endlich gelöst.
Wenn es mit dem Einschlafen doch nur immer so einfach wäre.
Ich habe mich viele Jahre mit dem Thema Schlaf beschäftigt – nicht nur aus beruflichem Interesse, sondern auch, weil ich selbst wissen wollte:
Was hilft eigentlich wirklich, wenn man abends nicht zur Ruhe kommt?
Und irgendwann wurde mir etwas klar: Vielleicht stellen wir schon die falsche Frage.
Es gibt nicht DEN einen Einschlaftipp
Von Einschlafritualen und Atemübungen bis zu kleinen Tricks gegen das Gedankenkarussell gibt es viele Möglichkeiten, leichter einzuschlafen – entscheidend ist, herauszufinden, was wirklich zu dir passt.
Wir Menschen sind unterschiedlich und warum sollte also ausgerechnet beim Schlafen für uns alle dasselbe funktionieren?
Der eine liegt wach, weil der Kopf noch mitten in einer Besprechung von heute Nachmittag steckt, die andere grübelt über morgen.
Jemand friert und jemand anderem ist zu warm.
Der nächste hat sich bis kurz vor dem Schlafengehen mit seinem Handy beschäftigt und wundert sich, warum sein Kopf noch auf Tagesbetrieb läuft.
Und manchmal wissen wir überhaupt nicht, warum wir nicht einschlafen können.
Wir sind müde, wir möchten schlafen, nur der Schlaf hat offenbar gerade andere Pläne.
Deshalb glaube ich nicht an den einen Zaubertrick, der bei jedem Menschen funktioniert.
Ich glaube vielmehr daran, herauszufinden, was mir persönlich hilft.
Welche Einschlaftipps helfen wirklich?“
Eigentlich genauso, wie wir viele andere Dinge im Leben herausfinden: wir müssen es einfach ausprobieren.
Vielleicht hilft dir eine Atemübung oder vielleicht brauchst du ein kleines Ritual, das deinem Körper signalisiert: Der Tag ist vorbei. Jetzt darfst du herunterfahren.
Vielleicht musst du deine Gedanken erst einmal irgendwo abladen und dabei hilft dir dann eventuell eine Entspannungsübung, oder warme Füße, ohne ein anderes Kissen.
Vielleicht ist es eine Veränderung in deinem Schlafzimmer oder du hörst eine Geschichte oder liest in einem Buch. Anderen hilft vielleicht eine Meditation.
Vielleicht hilft dir eine Entspannungsübung. Und manchmal vielleicht sogar etwas, bei dem du zunächst denkst:
Das soll mir jetzt ernsthaft beim Einschlafen helfen?
Probier es einfach aus. Wenn es funktioniert ist das wunderbar und wenn nicht?
Dann hast du nichts falsch gemacht. Dann war es einfach nicht dein Tipp.
Bitte mach aus deinem Schlaf kein neues Projekt
Das ist mir inzwischen fast genauso wichtig wie die einzelnen Einschlaftipps selbst, denn gerade wenn wir längere Zeit schlecht schlafen, passiert schnell etwas Merkwürdiges:
Wir wollen unbedingt alles richtig machen:
Und dann liest du da und denkst: Ich habe doch ALLES richtig gemacht! Warum verflixt nochmal schlafe ich denn jetzt nicht?
Und plötzlich ist Schlafen keine Erholung mehr, sondern deine nächste Aufgabe. Eine, bei der du möglichst gut abschneiden möchtest, die du unbedingt jetzt erledigen willst.
Dabei lässt sich Schlaf nicht erzwingen.
Je größer der Druck wird, desto schwieriger kann es sogar werden, zur Ruhe zu kommen.
Deshalb mag ich einen ganz anderen Gedanken viel lieber:
Ich darf ausprobieren, was mir guttut.
Dabei solltest du nicht zehn Dinge auf einmal ausprobieren, sondern einfach mal eines testen. Und wirklich nur eines.
Genau so ist mein Buch entstanden
Im Laufe meiner eigenen Recherchen und meiner Arbeit mit Coachingkunden sammelten sich über die Jahre unglaublich viele Tipps, Übungen und kleine Ideen rund ums Einschlafen an.
Manche waren ganz klassisch, andere waren ungewöhnlicher und bei manchen habe ich gedacht: Das soll funktionieren? Also habe ich sie alle getestet.
Und irgendwann war da eine ziemlich große Sammlung und daraus entstand mein Buch:
„Leichter einschlafen Tipps“
Aber ich wollte daraus ganz bewusst kein Buch machen, das man pflichtbewusst von vorne bis hinten durcharbeiten muss.
Ganz im Gegenteil. Dieses Buch darf neben deinem Bett liegen und du darfst darin blättern, dir einfach etwas herauspicken und es ausprobieren. Und das Buch anschließend wieder zuklappen.
Vielleicht brauchst du es eine Woche nicht, vielleicht schlägst du morgen schon wieder etwas anderes nach.
Nicht alles lesen. Nicht alles machen. Einfach ausprobieren, was heute zu dir passt. Das ist eigentlich die ganze Idee dahinter.
Leichter einschlafen Tipps
Die besten Tipps, wenn man nicht einschlafen kann

Dieses Buch ist eine große Schatzkiste voller Einschlaftipps, Übungen und kleiner Tricks, die ich im Laufe vieler Jahre aus meinen Recherchen, eigenen Erfahrungen und meiner Arbeit mit Coachingkunden zusammengetragen habe.
Du musst es nicht von vorne bis hinten durcharbeiten.
Blättere hinein. Such dir einen Tipp aus. Probier ihn aus.
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Von Atemübungen bis Stadt-Land-Fluss im Kopf
Und ja, die Sammlung ist ziemlich bunt geworden.
Du findest darin Gedanken und Anregungen zu Einschlafritualen, Abendgestaltung, Stress und Grübeln, Atemübungen, Meditation und Entspannung.
Es geht um Schlafgewohnheiten und die Schlafumgebung, Essen und Trinken am Abend, Verspannungen, kalte Füße und mögliche Schlafräuber, Wechseljahre und Schwangerschaft.
Aber auch um körperliche und psychische Ursachen, die hinter Schlafproblemen stecken können.
Und dann gibt es meine kleinen Einschlafquickies.
Das sind Dinge, die du einfach ausprobieren kannst, wenn du im Bett liegst und der Schlaf nicht kommen möchte.
Bodyscan, Kopfkino, Lesen, Schreiben, das Alphabet rückwärts, oder tatsächlich:
Stadt-Land-Fluss im Kopf.
Du musst nicht alles davon mögen, du musst auch nicht alles sinnvoll finden.
Es reicht vollkommen, wenn zwischen all diesen Möglichkeiten ein paar dabei sind, die für dich funktionieren.
Und genau das haben mir später auch Leser bestätigt
Als ich jetzt für die Überarbeitung noch einmal in die alten Rezensionen meines Buches geschaut habe, musste ich lächeln.
Denn dort fand ich genau das wieder, was mir beim Schreiben wichtig gewesen war.
Ein Leser schrieb über die vielen Tipps und Lösungsansätze und beschrieb sogar, dass ihm bereits die vielen Möglichkeiten und die dadurch entstandene Hoffnung beim Einschlafen geholfen hätten.
Eine andere Leserin hob besonders die Atemtechniken hervor und schrieb:
„Vor allem die Atemtechniken haben es mir angetan.“
Und ein anderer Leser fasste seine Erfahrung in einem herrlich einfachen Satz zusammen:
„Mir hat es geholfen.“
Eigentlich ist das die schönste Rückmeldung, die ein solches Buch bekommen kann.
Nicht: Ich habe alle 200 Seiten ordnungsgemäß durchgearbeitet, sondern:
Ich habe etwas gefunden, das mir geholfen hat.
Dein Schlaf darf so individuell sein wie du
Vielleicht hast du schon vieles ausprobiert. Vielleicht hast du sogar schon Dinge versucht, von denen alle anderen begeistert waren – und bei dir ist überhaupt nichts passiert.
Dann bedeutet das nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt. Es bedeutet erst einmal nur: Das war offenbar nicht dein Weg.
Vielleicht wartet der passende Tipp noch irgendwo auf dich und vielleicht ist er viel einfacher, als du denkst.
Deshalb möchte ich dir auch mit meinem Buch nicht sagen: So musst du schlafen.
Ich möchte dir Möglichkeiten zeigen und du entscheidest, welche davon du ausprobieren möchtest.
Und du darfst jederzeit sagen: Nein, das ist nichts für mich.
Oder: Oh. Das tut mir tatsächlich gut.
Genau darum geht es.
Vielleicht probierst du heute Abend einfach eine Sache aus
Nicht fünf, nicht zehn und bitte keine neue Einschlaf-To-do-Liste.
Eine einzige Sache genügt.
Und dann beobachtest du einfach, was passiert.
Wirst du ruhiger? Kann dein Kopf leichter loslassen? Fühlt sich dein Körper wohler?
Dann darf dieser Tipp vielleicht in deiner persönlichen Schlaf-Schatzkiste bleiben.
Und wenn nicht?
Dann kommt eben irgendwann der nächste dran, denn guter Schlaf entsteht nicht dadurch, dass du jede Regel perfekt befolgst. Manchmal beginnt es viel unspektakulärer:
mit der Neugier darauf, herauszufinden, was dir persönlich guttut.
Und genau dafür habe ich dieses Buch geschrieben.
Leichter einschlafen Tipps
Nicht alles lesen. Nicht alles machen. Einfach ausprobieren, was heute zu dir passt.
Hier kannst du dir das Buch anschauen
Und wenn du das Buch schon kennst oder einen ganz eigenen Einschlaftipp hast, erzähl mir gern unten in den Kommentaren davon:
Was hilft DIR, wenn der Schlaf einmal nicht kommen möchte?
Vielleicht wird dein persönlicher Tipp für einen anderen Menschen genau der kleine Lichtblick, den er heute Abend braucht.
Der Leuchtturm leuchtet. Den Weg gehst du selbst.
Nimm dir mit, was dir heute gut tut.
