Es ist erstaunlich, wie viele wichtige Dinge einem Kopf einfallen können, sobald er ein Kissen berührt.

Tagsüber war einfach keine Zeit. Da waren Termine, Nachrichten, Menschen, die etwas wollten und viele Dinge, die erledigt werden mussten.

Vielleicht hast du funktioniert, organisiert, entschieden und zwischendurch sogar daran gedacht, etwas zu essen.

Und dann kommt endlich der Abend. Das Licht geht aus, du ziehst die Decke hoch.

Der Tag ist vorbei. Eigentlich.

Denn dein Kopf hat offenbar gerade erst Feierabendbesprechung.

Und schon beginnt dieses vertraute Gedankenkarussell beim Einschlafen, obwohl du eigentlich nichts lieber möchtest, als endlich zur Ruhe zu kommen.

Da wäre noch dieses Gespräch von heute Morgen.

Hättest du etwas anderes sagen sollen?

Dann fällt dir ein, was du morgen unbedingt erledigen musst.

Und wo du schon einmal wach bist, könntest du eigentlich auch noch darüber nachdenken, was vor drei Jahren bei diesem einen Familienessen passiert ist.

Sehr hilfreich, vor allem um 1:43 Uhr.

Warum kann mein Kopf nicht einfach still sein?


Vielleicht ist die Nacht gar nicht das eigentliche Problem

Wir denken bei Schlafproblemen verständlicherweise zuerst an die Nacht, denn schließlich liegen wir genau dann wach.

Aber guter Schlaf beginnt nicht erst in dem Moment, in dem wir das Licht ausschalten.

Unser Körper nimmt den ganzen Tag mit ins Bett, unsere Anspannung, unsere Gedanken und Gefühle und unser Tempo.

Manchmal auch all das, wofür tagsüber einfach kein Platz war.

Du kannst einen vollen Tag nicht immer mit einem einzigen Klick ausschalten

Ein Computer kann das, ein Mensch ist ein bisschen komplizierter.


Das Gedankenkarussell fährt selten erst nachts los

Vielleicht bemerkst du es nur dann, denn tagsüber gibt es genügend Ablenkung.

Das Telefon klingelt, eine Mail kommt, die Waschmaschine piept, jemand möchte wissen, wo seine Schlüssel sind.

Und während du von einer Aufgabe zur nächsten gehst, bleibt kaum Zeit zu hören, was eigentlich in dir los ist.

Nachts fällt vieles davon weg, plötzlich ist es still.

Und in dieser Stille werden Gedanken hörbar, die den ganzen Tag schon mitgelaufen sind.

Manchmal braucht ein ruhiger Abend deshalb einen ruhigeren Tag.

Nicht perfekt, nicht meditierend auf einer Wolke schwebend.

Nur mit kleinen Momenten dazwischen, in denen dein Nervensystem nicht ständig das nächste Signal verarbeiten muss.


Vielleicht brauchst du keine perfekte Abendroutine

Auch daraus können wir nämlich wunderbar eine neue Aufgabe machen.

Kein Handy, Fenster öffnen, Tee trinken, meditieren, Tagebuch schreiben, atmen, dehnen, Dankbarkeitstagebuch schreiben.

Und wehe, du bist danach immer noch wach, dann hast du offenbar sogar das Entspannen falsch gemacht.

Nein.

Eine Abendroutine soll dir Druck nehmen – nicht neuen machen.


Vielleicht sind es für dich nur zehn Minuten oder ein bestimmtes Licht.

Eine Tasse Tee, ein paar ruhige Atemzüge, ein Satz, den du jeden Abend wiederholst.

Etwas Vertrautes, das deinem Körper sagt:

Für heute ist genug.

Du möchtest heute Nacht etwas leichter zur Ruhe kommen?

Dann hol dir meine kleine Schlaf-Schatzkiste – kostenfrei für dich.


6 liebevolle Begleiter für ruhigere Abende, weniger Gedankenkarussell und entspanntere Nächte.


Genau daraus ist mein Goldener Nachtanker entstanden

Als ich die neue Auflage meines Buches „Besser schlafen mit der Murmeltier-Methode“ überarbeitet habe, wollte ich am Ende nicht einfach noch eine weitere Liste mit Schlaftipps hinzufügen.

Ich wollte etwas, das man tatsächlich mit in den Abend nehmen kann.

Etwas Einfaches, Wiederholbares und vor allem etwas, das nicht nach einer weiteren Pflichtaufgabe klingt.

So entstand der Goldene Nachtanker.

Ein kleines Abendritual für den Übergang vom Tun zum Loslassen.

Es dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten und führt dich in fünf Schritten durch deinen persönlichen Tagesabschluss.

Du kommst zunächst dort an, wo du gerade bist, lässt deinen Atem ruhiger werden.

Du nimmst deinen Körper wahr und arbeitest mit einem inneren Bild.

Zum Schluss bekommt dein Abend einen persönlichen Satz – deinen Nachtanker.

Kein Zauberspruch, kein Versprechen, dass du anschließend innerhalb von exakt sieben Minuten friedlich schlummerst, sondern ein wiederkehrendes Signal.

Dein Tag darf jetzt enden.


Warum eigentlich ein Anker?

Ein Anker hält ein Schiff nicht davon ab, jemals wieder hinauszufahren. Er hält es auch nicht für immer an derselben Stelle fest, aber wenn das Wasser unruhig wird, gibt er Halt.

Genau dieses Bild mag ich für den Abend.

Denn vielleicht brauchst du nicht jeden Abend etwas Neues, vielleicht braucht dein Körper gerade das Gegenteil.

Etwas, das er wiedererkennt.

Eine vertraute Reihenfolge, ein vertrautes Gefühl, einen vertrauten Satz.

Immer wieder.

Bis aus etwas, das du bewusst tust, langsam ein kleines Zeichen wird:

Jetzt musst du nirgendwo mehr hin.


Und dann ist da noch das Murmeltier …

Der Name meines Buches ist natürlich nicht zufällig entstanden.

Murmeltieren würde vermutlich niemals einfallen, sich um 23:30 Uhr einen Vortrag darüber zu halten, warum sie jetzt unbedingt schlafen müssen.

Wir Menschen können das hervorragend.

Ich muss schlafen.

Morgen muss ich fit sein.

Warum schlafe ich immer noch nicht?

Wenn ich JETZT einschlafe, habe ich noch sechs Stunden und zwölf Minuten.

Und schon beginnt die berühmte nächtliche Mathematik.

Doch leider ist Druck nicht unbedingt die beste Einschlafhilfe.

Deshalb geht es in der Murmeltier-Methode auch nicht nur darum, was du nachts tun kannst.

Wir schauen auf deinen Schlafplatz.

  • Auf Gewohnheiten
  • Auf Stress und Entspannung
  • Auf Gedanken und Gefühle
  • Auf die Dinge, die dich tagsüber aus deiner Mitte bringen
  • Und auf Möglichkeiten, mit denen du dir Schritt für Schritt deine eigene Schlafroutine zusammenstellen kannst

Denn dein Schlaf findet nicht isoliert vom Rest deines Lebens statt.


Nicht jede schlaflose Nacht braucht dieselbe Antwort

Das ist mir bei allem rund um Schlaf besonders wichtig.

Manchmal spielt Stress eine Rolle, manchmal sind es Gewohnheiten und manchmal kreisende Gedanken.

Aber Schlafprobleme können ebenso körperliche, medizinische oder medikamentöse Ursachen haben.

Deshalb gehören anhaltende oder ausgeprägte Schlafprobleme entsprechend abgeklärt.

Ein Abendritual kann begleiten.

Es ersetzt aber keine notwendige medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Ganzheitlich bedeutet nicht, für alles dieselbe Erklärung zu haben.

Es bedeutet für mich, genauer hinzuschauen.


Vielleicht musst du heute Abend gar nicht schlafen

Zumindest nicht sofort.

Vielleicht darfst du zunächst nur ankommen, deine Schultern ein kleines Stück sinken lassen, ausatmen und spüren, dass unter dir eine Matratze liegt, die dich trägt.

Und du darfst deinem Kopf sagen:

Wir müssen das heute nicht mehr lösen!

Die Rechnung ist auch morgen noch da, das Gespräch darf bis morgen warten.

Und wahrscheinlich lässt sich auch das Problem von 2017 bei Tageslicht besser bearbeiten als um zwei Uhr morgens.

Vielleicht lautet dein Ziel für heute Abend deshalb nicht:

Ich muss jetzt schlafen.

Sondern:

Ich darf für heute aufhören.


Wenn du tiefer einsteigen möchtest

Genau dafür habe ich mein Buch „Besser schlafen mit der Murmeltier-Methode“ vollständig überarbeitet.

Es ist ein Praxisbegleiter für alle, die ihren Schlaf nicht nur mit dem nächsten schnellen Tipp verbessern möchten, sondern verstehen wollen, an welchen Stellen sie selbst ansetzen können.

Und ganz neu in dieser Auflage wartet am Ende der Goldene Nachtanker auf dich – einschließlich eines Plans, mit dem du dein persönliches Abendritual über mehrere Wochen in deinen Alltag einladen kannst.

 📖 Vielleicht musst du heute Abend nicht schlafen.
       Vielleicht darfst du einfach aufhören

Besser schlafen mit der Murmeltier-Methode - Einfach gut einschlafen und durchschlafen

Besser schlafen mit der Murmeltiermethode

Wenn dein Körper müde ist, aber dein Kopf einfach nicht aufhören möchte zu denken, liegt die Antwort vielleicht nicht im nächsten Schlaftipp.

In meinem Buch schauen wir gemeinsam auf das, was deinen Schlaf beeinflussen kann – auf Gewohnheiten und Schlafumgebung, auf Stress, Gedanken und Gefühle und auf die kleinen Dinge, die deinem Körper helfen können, abends wieder leichter loszulassen.

Ganz neu in dieser Auflage begleitet dich außerdem der Goldene Nachtanker – ein kleines Abendritual, mit dem du deinem Tag einen bewussten Abschluss geben und Schritt für Schritt deine eigene Schlafroutine entwickeln kannst.

👉 Wenn du nicht länger gegen deinen Schlaf kämpfen, sondern ihn besser verstehen und liebevoll unterstützen möchtest, findest du mein Buch hier.

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Für heute reicht vielleicht schon ein einziger Satz

Wenn du heute Abend im Bett liegst und dein Kopf wieder meint, eine Nachtschicht einlegen zu müssen, musst du nicht mit ihm kämpfen.

Vielleicht legst du einfach eine Hand auf deinen Bauch, atmest aus und sagst dir:

Für heute ist genug. Was morgen wichtig ist, darf bis morgen warten.


Vielleicht schläfst du danach ein, vielleicht auch nicht sofort, aber vielleicht wird aus dem Kampf gegen die Nacht für einen Moment etwas anderes.

Ruhe.

Und manchmal beginnt Schlaf genau dort.


Und wie ist es bei dir?

Was hält dich abends am häufigsten wach?

Deine Gedanken?

Deine To-do-Liste für morgen?

Ein Gespräch, das dich nicht loslässt?

Oder wachst du eher mitten in der Nacht auf und dein Kopf beschließt dann, den Tag schon einmal vorzeitig zu beginnen?

Wenn du magst, erzähl mir davon in den Kommentaren.

Der Leuchtturm leuchtet. Den Weg gehst du selbst.

Nimm dir mit, was dir heute gut tut.

⚓ Ein Lichtpunkt für deinen Weg

Vielleicht war zwischen diesen Zeilen genau der Gedanke, den du heute gebraucht hast. Und vielleicht wartet gleich nebenan schon der nächste Lichtpunkt auf dich.

Kennst du dieses kleine Nein in dir? Du

Vielleicht ist dein Leben gar nicht schlecht. Vielleicht

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