Warum dieses kleine Siegel für mich eine ziemlich große Bedeutung hat
Vielleicht ist dir auf meinen Büchern, Kursen oder Materialien schon dieses kleine Siegel begegnet:

„Mit Herz & Seele geschaffen.“
Es ist kein Qualitätssiegel irgendeiner offiziellen Stelle. Es ist auch kein hübscher Aufkleber, den ich einfach auf meine Produkte gesetzt habe, weil er nett aussieht.
Es ist vielmehr mein persönliches Versprechen an dich.
Denn gerade in einer Zeit, in der sich mit wenigen Klicks Texte, Bilder und ganze Bücher erstellen lassen, ist mir eines besonders wichtig geworden:
Du sollst wissen, wer hinter dem steht, was du bei mir liest.
Und vor allem, woher die Inhalte kommen.
Hinter meinen Inhalten steckt ein echtes Leben
Meine Bücher und Kurse entstehen nicht aus einem Prompt. Sie entstehen aus vielen Jahren Leben und Arbeiten.
Und natürlich auch aus meinem eigenen Weg – mit all den Umwegen, Erkenntnissen, Fragezeichen und gelegentlichen Ackergaul-Momenten, über die ich hier so gerne schreibe.
Vieles von dem, was du bei mir liest, habe ich nicht nur irgendwo gelernt.
Ich habe es erlebt, ausprobiert und alles restlos hinterfragt.
Manches habe ich verworfen, beziehungsweise neu betrachtet und irgendwann für mich verstanden.
Genau daraus entstehen meine Bücher, Kurse und Artikel.
Und ja – ich nutze KI
Das möchte ich ganz bewusst nicht verstecken.
Ich finde moderne digitale Werkzeuge faszinierend und nutze sie dort, wo sie meine Arbeit sinnvoll unterstützen können.
Zum Beispiel bei der Organisation meiner Gedanken, als Unterstützung bei Recherchen, beim Strukturieren eines langen Textes oder bei der Rechtschreibprüfung.
Und auch viele der Bilder, die du auf meiner Webseite, in meinen Artikeln und Materialien siehst, lasse ich mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen.
Warum?
Weil ich damit Bilder erschaffen kann, die zu der Stimmung passen, die ich mit meinen Worten vermitteln möchte.
Ein Leuchtturm im richtigen Licht, eine bestimmte Atmosphäre.
Ein Bild für ein Gefühl, das sich mit einem gewöhnlichen Stockfoto manchmal überhaupt nicht ausdrücken lässt.
Ich sehe KI dabei ähnlich wie andere Werkzeuge, die ich für meine Arbeit benutze:
Sie darf mir helfen, etwas sichtbar zu machen.
Aber sie entscheidet nicht, was ich zu sagen habe.
Wo für mich die Grenze liegt
Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen:
„Ich lasse eine Maschine für mich denken.“
und
„Ich nutze ein Werkzeug, das mir hilft, meine eigenen Gedanken auszudrücken.“
Meine Erfahrungen kann keine KI machen. Sie hat nicht in meinem Leben gestanden.
Sie hat keine Menschen in meinen Coachings begleitet und sie hat nicht in einer Apotheke gearbeitet.
Sie kennt meine Zweifel nicht, meine Umwege nicht und auch nicht die Momente, in denen mein Körper mir ziemlich unmissverständlich erklärt hat, dass mein Kopf gerade wieder einmal auf dem falschen Dampfer unterwegs ist.
Diese Geschichten gehören mir, ebenso wie die Haltung dahinter.
Und deshalb trage ich auch die Verantwortung für das, was am Ende unter meinem Namen erscheint.
Was mein Siegel deshalb wirklich bedeutet
Wenn du auf einem meiner Bücher, Kurse oder Materialien das Siegel
„Mit Herz & Seele geschaffen“
siehst, bedeutet das für mich:
Und vielleicht ist der wichtigste Punkt:
Ich veröffentliche nichts nur deshalb, weil eine Maschine es schön formulieren kann.
Es muss sich auch für mich richtig anfühlen.
Herz & Seele schließen Technik nicht aus
Vielleicht ist genau das meine persönliche Antwort auf die Frage, wie ich mit künstlicher Intelligenz umgehen möchte.
Ich möchte sie weder verteufeln noch so tun, als gäbe es sie nicht und ich möchte mich auch nicht mit fremden Federn schmücken.
Ich möchte sie bewusst nutzen: als Helfer und Werkzeug. Und manchmal sogr als Sparringspartner. Aber der Kompass bleibt bei mir.
Denn „mit Herz & Seele geschaffen“ bedeutet für mich nicht:
ohne Technik geschaffen.
Es bedeutet:
Der Mensch bleibt der Ursprung.
Mit seiner Erfahrung, seiner Haltung, seiner Verantwortung und seinem ganz eigenen Blick auf die Welt.
Die Technik darf mir helfen, daraus etwas Schönes zu machen.
Aber das Licht, das darin leuchtet, sollte immer noch meines sein.
Der Leuchtturm leuchtet. Den Weg gehst du selbst.
Nimm dir mit, was dir heute gut tut.
